Zusammen mit den Jagdhornbläsern Hubertus Escholzmatt, dem Jodlerchörli Lehn, dem Alphornquartett Heimatklänge und der Jodlerin Franziska Wigger präsentieren wir ein musikalisch anregendes Konvolut aus dem Biosphärenreservat Entlebuch.
Jagdmusik klingt volkstümlich und wird im Entlebuch, speziell in Jägerkreisen, gern gehört. Einfache, musikalische Jagdmotive werden auch von Laien verstanden. CDs sind Tondokumente für heute und für die Nachwelt. Fotos zeigen Jagdhornbläser – Tonaufnahmen sind Teile des Repertoires und zeigen die Qualität der Musik.
Das Jagdhornmusizieren ist keine traditionelle Schweizerart. Unsere Bläser spielen hauptsächlich Melodien, die aus den Nachbarstaaten Deutschland, Österreich und Frankreich stammen. Sie pflegen nun immer öfter Jagdmusikwerke von einheimischen Komponisten. Ihre Spielart ist schweizerisch geprägt und setzt sich vom Herkömmlichen ab.
Bis anhin dominierten in unseren Kreisen die „Tiroler": österreichische Jagdliedchen mit leichten Inhalten. Franz Stadelmann, Escholzmatt, zeigte mit seinen Jagdliedern einen neuen Weg – so zum Beispiel „Uf de Gemsjagd", „Am Morge" und „Jägerlüt" mit dem wunderbaren Text in einer Strophe:
„D'Jäger tüi der Wildstand pflege,
Schwachi, Chrankni näi si drus,
schütze Pflanze und tüi hege,
rücke ou mit Fuetter us."
Ref: „Drum hei mir i üsem Land no ä guete Wildbestand."
Dieser Weg inspirierte Hermann Studer, etwas Neues zu schaffen: ein Werk mit Jagdmusik, Chorgesang und tiefgründigen, jagdlichen Inhalten. Mit Lisbeth Arnold (Mundarttexte), Emil Wallimann (Chorsätze) sowie dem Jodlerchörli Lehn und den Entlebucher Gämsjägern als Interpreten konnte er sein Vorhaben umsetzen. Drei Werke entstanden: „Find mis Glück im Wald", „S'stilli Glück im Wald" und „Weidmannsheil".
Blasmusiker, Jodler, Komponist und Arrangeur, Blasmusikdirigent „Typ A", Militärspielführer, Träger des „Goldenen Violinschlüssels", Experte an Blasmusik- und Jodlerfesten.
Mundartdichterin und Jodlerin. Die Bäuerin aus dem luzernischen Kulmerau schrieb bis heute über 100 Liedtexte, die von bekannten Volksmusikkomponisten vertont wurden.
Trompete, Alphorn, Büchel, Jagdhorn. Klassisches Trompetenstudium bei Prof. Markus Würsch (MHS Luzern), Trompetenlehrer in Sursee und Hildisrieden, seit 2014 Dirigent der Feldmusik Ettiswil.
Waldhornist, Naturhorn, Jagdhorn. Studium an der MHS Luzern, Masterdiplome in Performance und Pädagogik an der MHS Basel sowie Naturhorn an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Thomas Müller.
Blasmusiker, Alphorn-, Büchel- und Jagdhornbläser. Dirigentendiplom „Typ B", Komponist und Arrangeur, Träger des „Goldenen Violinschlüssels", musikalischer Leiter der Jagdhornbläser Hubertus Escholzmatt.
Ein Klick genügt – die Hörproben geben einen Eindruck der ganzen CD.
„Äntlibuecher Jägerlatein" für 30.– Franken inkl. Porto. Füllen Sie das Formular aus – wir senden Ihnen die CD mit Einzahlungsschein zu.